
Du bist eine Frau, aber „weibliche Urkraft“ hat nichts mit dir zu tun?
Aktualisiert: 2. Okt.

Du bist eine Frau – aber „weibliche Urkraft“ hat nichts mit dir zu tun?
Dann lies weiter.
Wir pflegen unsere Gärten, unsere Haut, unser Zuhause. Wir kümmern uns um Menschen, die wir lieben.
Aber wie oft schenken wir dem Aufmerksamkeit, was in uns wirkt?
Den Gefühlen, die wir zurückhalten. Den Sorgen, die wir tragen. Den Bedürfnissen, die immer wieder hinten anstehen.
Organisieren. Entscheiden. Auffangen. Weitermachen.
Wenn vieles auf deinen Schultern liegt, bleibt irgendwann kaum Raum, dich selbst zu spüren. Freude, Kreativität und Intuition werden leiser. Und wenn du emotional ausgelaugt bist, möchtest du nicht auch noch alle anderen nähren.
Auch unser Körper trägt mit
Was uns lange belastet, kann körperlich spürbar werden. Viele kennen verspannte Schultern, einen zusammengezogenen Bauch oder Herzklopfen bei Angst. Stress und seelische Belastungen können körperliche Beschwerden auslösen oder verstärken. Mit diesen Wechselwirkungen beschäftigt sich die Psychosomatik. Die Beschwerden sind real, nicht eingebildet.
Nicht jede Erkrankung hat einen emotionalen Ursprung. Aber auch Gefühle und Bedürfnisse, die wir dauerhaft zurückhalten, können mit innerer Anspannung verbunden sein. Vielleicht mussten wir lange funktionieren, uns anpassen oder etwas aushalten, obwohl es längst zu viel war.
Deshalb verdient auch unser Inneres Aufmerksamkeit.
Du hast es geschafft, aber hast du noch Raum für dich?
Vielleicht stehst du mit beiden Beinen fest im Leben. Du hast dir etwas aufgebaut, bist unabhängig, trägst Verantwortung. Dafür hast du viel gegeben.
Und irgendwann merkst du: Für das Leben, für das du all das begonnen hast, bleibt kaum noch Zeit.
Zwischen Überstunden, Erwartungen und dem nächsten Ziel werden Begegnungen verschoben. Kreative Ideen bleiben liegen. Der Bildschirm bekommt deine Aufmerksamkeit, deine eigenen Bedürfnisse müssen warten. Nach außen hast du es geschafft. Innerlich fragst du dich vielleicht: War es das, was ich wollte?
Wie frei bin ich, wenn in meinem eigenen Leben kaum noch Raum für mich bleibt?
Dein Ehrgeiz, dein Feuer und deine Fähigkeit, Dinge zu bewegen, gehören zu deiner Kraft. Doch auch das Empfangende, Sinnliche, Intuitive und Schöpferische in dir möchte gelebt werden. Was geschieht, wenn du fast nur noch leistest, entscheidest und durchhältst?
Du musst weder eine Familie haben noch einem bestimmten Frauenbild entsprechen. Entscheidend ist, ob dein Leben auch Platz für das lässt, was dich persönlich nährt. Ob du wählen, Grenzen setzen und deinen eigenen Bedürfnissen folgen kannst.
Äußere Unabhängigkeit und innere Freiheit sind nicht immer dasselbe. Auch hinter einem souveränen Auftreten können alte Prägungen wirken: Ich muss leisten. Ich darf keine Schwäche zeigen. Ich bin erst genug, wenn ich noch mehr erreiche.
Vielleicht beginnt ein Stück Freiheit dort, wo du diese Anforderungen hinterfragst – und dir erlaubst, dein Leben wieder nach deinen eigenen Bedürfnissen mitzugestalten.
Weibliche Urkraft betrifft deine Beziehung zu dir
Deine Stimme, deine Grenzen und deine Entschlossenheit gehören dazu. Ebenso das Empfangende, Intuitive, Sinnliche und Schöpferische in dir. Diese Qualitäten brauchen Raum.
Vieles, was wir erleben, hinterlässt Spuren. Auch Erfahrungen mit Sexualität und intimen Begegnungen können nachwirken, etwa wenn eigene Bedürfnisse keinen Platz hatten, Grenzen verletzt wurden oder Scham und Druck geblieben sind.
Auch eine Geburt verdient diesen ehrlichen Blick. Oft hören wir: Wie wundervoll, das Kind ist da. Doch was ist mit der Frau, durch deren Körper all das geschehen ist?
Ein Mensch ist in dir gewachsen und aus deinem Körper zur Welt gekommen. Du hast vielleicht Schmerz, Angst, Kontrollverlust oder eine Intensität erlebt, für die dir noch die Worte fehlen. Für manche Frauen fühlt sich dieser Übergang wie eine Metamorphose an: Etwas Grundlegendes hat sich verändert, und du brauchst Zeit, um selbst darin anzukommen.
Doch Überforderung wird oft weggeschmunzelt: „Das ist eben normal, wenn Kinder da sind.“ Schlafmangel, Erschöpfung und das Gefühl, kaum noch hinterherzukommen, werden gesellschaftlich häufig als selbstverständlicher Teil des Mutterseins abgetan. Dabei sagt „normal“ noch nichts darüber aus, wie es dir damit geht oder welche Unterstützung du brauchst. Was viele Frauen erleben, verdient trotzdem Aufmerksamkeit, Entlastung und Fürsorge.
Doch während du noch wund bist, während Geburtsverletzungen oder schmerzende Brustwarzen Aufmerksamkeit brauchen und du innerlich erst begreifst, was geschehen ist, braucht dein Kind dich bereits. Versorgen, halten, füttern, wieder aufstehen. Vielleicht bleibt kaum Raum, das Erlebte zu fühlen, zu sortieren und wieder Ruhe oder Sicherheit in dir zu finden.
Dein Kind ist da. Und du bist auch noch da, mit deinem Körper, deinen Wunden und allem, was noch nicht verarbeitet ist.
Manche Frauen erleben diese erste Zeit wie einen Sprung ins kalte Wasser, in dem sie lange bleiben. Sie brauchen selbst Fürsorge und sollen gleichzeitig für einen anderen Menschen sorgen. Wie viel von ihnen bleibt dabei ungesehen? Wie viel muss warten, weil ihr Kind sie gerade so sehr braucht?
Natürlich möchten wir unseren Kindern und den Menschen, die uns wichtig sind, Liebe, Nähe und die Unterstützung schenken, die sie benötigen. Diese Fürsorge ist wertvoll. Zugleich kann daraus nach und nach eine Aufopferung werden, in der die eigene Zeit immer weiter verschwindet.
Wir gewöhnen uns an die Abläufe, an das neue Dasein, an unsere Rolle. Die eigenen Bedürfnisse werden immer wieder verschoben, bis es selbstverständlich erscheint, dass für uns selbst kaum ein Zeitfenster bleibt. Vielleicht bemerken wir erst viel später, wie weit wir uns von dem entfernt haben, was uns einmal Freude gemacht, genährt oder mit uns selbst verbunden hat.
Und auch wenn du deine Rolle als Mutter liebst, brauchst du Zeit, in der du einfach du selbst sein darfst. Zeit, dich zu spüren und deinen eigenen Interessen und Bedürfnissen Raum zu geben, damit du dich in all dem Alltag und der Fürsorge nicht verlierst. Beides darf nebeneinander bestehen: die Liebe zu deiner Rolle und das Bedürfnis nach Zeit für dich.
Auch deine Bedürfnisse gehören in das Leben, für das du so viel gibst. Deine Liebe darf Raum haben und du selbst ebenso.
Auch im späteren Alltag als Mutter können Verantwortung und ständiges Gebrauchtwerden wenig Raum für das eigene Erleben lassen. Ebenso kann ein unerfüllter Kinderwunsch mit Sehnsucht, Warten und wiederkehrender Enttäuschung verbunden sein. Unterschiedliche Geschichten und immer die Frage: Wo bekommt die Frau selbst Raum?
In meinem energetischen Verständnis können solche Erfahrungen wie Fingerabdrücke in unserem inneren Erleben nachwirken. Was damals keinen Raum hatte, verdient heute Aufmerksamkeit. Nicht alles muss sofort erklärt oder gelöst werden. Manchmal braucht es zunächst die Möglichkeit, zu spüren und anzuerkennen: Das ist mir passiert. Das hat etwas mit mir gemacht. Und auch ich brauche Zuwendung.
Vielleicht hast du dich als Mädchen oder als Frau nie wirklich sicher gefühlt. Vielleicht sitzt dir die Angst bis heute im Nacken. Du bleibst wachsam, kannst dich schwer entspannen oder hast das Gefühl, dich ständig schützen zu müssen. Auch solche Erfahrungen können Spuren hinterlassen unabhängig davon, wie alt du heute bist.
Vielleicht kennst du auch dieses Gefühl: Ich muss alles alleine machen. Alles tragen, alles bewältigen. Wenn ich es nicht tue, tut es niemand. Selbst dann, wenn du dir Unterstützung wünschst, fällt es dir vielleicht schwer, dich auf jemanden zu verlassen.
Was hast du erlebt, dass sich Wachsamkeit sicherer anfühlt als Entspannung? Dass Alleintragen vertrauter ist als Unterstützung anzunehmen?
Solche Empfindungen können eine Geschichte haben: in deinen heutigen Lebensumständen, in früheren Erfahrungen oder in dem, was dir in deiner Familie vorgelebt und weitergegeben wurde. Manchmal reichen ihre Wurzeln weiter zurück, als uns zunächst bewusst ist. Wir müssen den Ursprung nicht sofort kennen, um dem, was wir heute spüren und brauchen, Raum zu geben.
Dabei tragen wir mehr als unseren heutigen Alltag. Nicht jede Frau auf dieser Erde lebt frei und selbstbestimmt. Auch in unseren Familiengeschichten liegen Erfahrungen von Unterdrückung, Gewalt, Ungerechtigkeit und Schweigen. Transgenerationale Prägungen können bis heute nachwirken.
Für mich gehören auch unsere Ahnen- und Seelenverbindungen zu diesem Erinnerungsschatz, Erfahrungen und Themen, die über unsere eigene Lebensgeschichte hinausreichen können. In meinem energetischen Verständnis gehören dazu auch kollektive Themen und Energien: das, was Frauen über Generationen und unterschiedliche Lebenswelten hinweg erfahren haben und weiterhin erfahren.
Ein Blick in die Nachrichten erinnert uns immer wieder daran: Gewalt gegen Frauen, Einschränkungen ihrer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Druck gehören nicht nur der Vergangenheit an. Diese Themen sind präsent. Vielleicht berührt dich eine Geschichte, weil du etwas von dir darin wiedererkennst. Vielleicht bewegen dich Schmerz, Wut oder Ohnmacht angesichts dessen, was anderen Frauen widerfährt.
Aus meiner energetischen Sicht können auch solche kollektiven Erfahrungen den Raum mitprägen, in dem wir leben. Unsere persönliche Geschichte ist darin eingebettet, mit ihren eigenen Erfahrungen, Gefühlen und Spuren.
Ganz gleich, welche Kämpfe du austrägst oder wie sehr du dich durch deinen Alltag kämpfst: Du darfst anhalten.
Dir bewusst Zeit nehmen. Zeit, hinzuspüren. Zeit, das anzuerkennen, was dich geprägt hat. Zeit für Veränderung und Transformation. Auch Zeit, um dich den Spuren zuzuwenden, die du in dir wahrnimmst, und energetisch mit ihnen zu arbeiten: Was möchte gefühlt werden? Was darf sich lösen oder wandeln? Welche Qualität möchtest du heute in dir stärken?
Genau dafür öffne ich meine Räume. Wir geben dem Aufmerksamkeit, was im Alltag oft warten muss, und verbinden bewusstes Erleben mit angeleiteter energetischer Arbeit.
Das Herzstück meiner Kakaozeremonien ist die energetische Arbeit
Seit drei Jahren öffne ich „Weibliche Urkraft“ bei YUJ als eigenständigen Workshop, auch im Rahmen meiner energetischen Kakaozeremonien.
Hier fließen meine energetischen Ausbildungen und Weiterbildungen, meine Erfahrungen aus Einzelsitzungen und Gruppen sowie meine geschulte Intuition zusammen.
Manche kennen ähnliche Elemente aus Hypnose, ThetaHealing, Reiki, Quantenfeldmethoden oder tiefenpsychologischen Ansätzen. Aus meinen eigenen Ausbildungswegen, Selbsterfahrungen und der jahrelangen Arbeit mit Menschen ist meine eigene Arbeitsweise entstanden.
Vielleicht kennst du auch die Vorstellung von Energiebahnen: Meridiane in der traditionellen chinesischen Medizin, Nadis im Yoga. In meiner energetischen Arbeit beziehen wir Energiezentren und Energiebahnen ein und manchmal tiefere Themen unserer persönlichen Geschichte, Ahnen- oder Seelenlinie.
Meditation ist dabei ein Zugang. Die energetische Arbeit folgt gezielten Schritten, durch die wir unsere Aufmerksamkeit ausrichten und unser Bewusstsein für bestimmte Themen öffnen.
Ich halte den Raum und leite dich an. Du bist selbst aktiv und bestimmst, wie weit du dich einlässt.
Transformation darf auch leicht sein
Manchmal ist die Erfahrung entspannt und voller Freude. Manchmal zeigen sich Schmerz, Enttäuschung, Schuld, Scham oder lange zurückgehaltene Gefühle.
Auch das darf sein.
Was Raum bekommt, kann sich bewegen. Was du loslassen kannst, musst du vielleicht nicht länger auf dieselbe Weise festhalten. Das darf erleichtern und darüber dürfen wir uns freuen.
Du nimmst nicht einfach Wissen mit. Du betrittst einen Erfahrungsraum.
Viele Frauen kommen wieder, weil ihnen diese Arbeit guttut. Sie berichten von mehr Leichtigkeit, Lebensfreude, Selbstvertrauen und klareren Grenzen. Von tiefen Prozessen, die noch Wochen später nachwirken und als heilsam erlebt werden.
Auch Rückmeldungen über einen regelmäßigeren Zyklus und eine eingetretene Schwangerschaft nach zuvor unerfülltem Kinderwunsch gehören zu meinen Erfahrungen mit Teilnehmerinnen.
Das sind persönliche Rückmeldungen, keine Heil- oder Schwangerschaftsversprechen. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit und steht an einem anderen Punkt seines Prozesses. Körperliche Beschwerden verdienen weiterhin medizinische Aufmerksamkeit.
Was in uns beginnt, darf weiterwirken
Eine Grenze verändert ein Gespräch. Eine Entscheidung eröffnet einen Weg. Ein neuer Umgang mit alten Mustern verändert, was wir weitergeben.
Auch Schmerz und innere Wut verdienen Raum. Du musst sie nicht mit positiven Gedanken überdecken. Sie dürfen gespürt werden.
Ebenso gehört zur energetischen Arbeit, bewusst zu wählen: Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit? Welche Qualität möchte ich nähren? Wohin möchte ich meine Energie lenken?
Wenn wir unseren Gedanken einen bestimmten Fokus geben, etwa Liebe oder Frieden –, nähren wir damit aus meinem energetischen Verständnis auch einen entsprechenden Raum über uns hinaus. Diese bewusste Ausrichtung ist ein Teil meiner energetischen Kakaozeremonien und der Arbeit mit unseren Verbindungen, auch zu unserer Ahnlinie.
Auch Forschung hat mögliche Auswirkungen gemeinsamer Meditation auf das Umfeld untersucht: Bei einem Gruppenmeditationsprojekt in Washington, D. C., 1993 berichteten Forschende einen statistisch geschätzten Rückgang bestimmter Gewaltverbrechen um maximal 23,3 Prozent gegenüber ihrem Vergleichsmodell. Untersucht wurden Straftaten, nicht die individuelle Gewaltbereitschaft. Das ist kein gesicherter Nachweis energetischer Fernwirkung, aber eine Untersuchung dieser Frage.
Ich bin überzeugt: Würden mehr Menschen bewusst Frieden und Wohlwollen in sich kultivieren und weitertragen, würde unsere Welt anders aussehen.
Vielleicht beginnt es mit Annahme
Ich bemerke bei manchen Menschen eine große Distanz zur eigenen Weiblichkeit. Manchmal wirkt es fast wie ein inneres Abschirmen: Damit möchte ich mich nicht beschäftigen. Diesen Teil von mir möchte ich nicht spüren.
Dabei geht es um mehr als äußere Pflege. Es geht um deine Beziehung zu dir selbst.
In meinem spirituellen Verständnis ist deine Inkarnation in diesem Körper bedeutsam. Auch darin können Fragen liegen:
Was bedeutet Weiblichkeit für mich? Welche Erfahrungen haben mein Verhältnis dazu geprägt? Was lehne ich in mir ab und was könnte sich verändern, wenn ich diesem Teil von mir mit mehr Annahme begegne?
Du musst keinem Bild entsprechen. Du darfst herausfinden, wie sich Weiblichkeit für dich anfühlt.
Vielleicht ist dir diese Verbindung längst bewusst. Du spürst nur, dass sie zwischen Verantwortung und ständigem Handeln zu wenig Raum bekommt. Auch dann darfst du dir diesen Erfahrungsraum schenken: zum Auftanken, Hineinspüren und bewussten Erleben.
Vielleicht möchtest du die innere Stimme deiner Seele wieder hören. Vielleicht spürst du, was ausgesprochen oder verändert werden möchte, doch dir fehlt noch der Mut.
Ob du etwas verstehen, mit deiner Geschichte Frieden schließen oder deiner eigenen Kraft wieder mehr Aufmerksamkeit geben möchtest: All das darf Platz haben.
Wenn dich energetische Arbeit oder „Weibliche Urkraft“ ruft, bist du herzlich willkommen in meinen Räumen.
Schenke dir diesen Raum. Investiere in dich – und in das, was aus mehr Annahme, Klarheit und innerer Freiheit entstehen darf.
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